17 Februar 2019

[Rezension] "Doors X" von Markus Heitz

*WERBUNG

Autor:
Markus Heitz
Erscheinungstermin: 01. Oktober 2018
Seitenanzahl: 288 Seiten
Reihe: Doors
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-426-52387-2

3 Bücher, 3 Welten, 3 Türen – welche wirst du öffnen? Hinter diesen Türen lauert vieles. Auch das Abenteuer.

Du hast dich für "DOORS X - Dämmerung" entschieden? Dann beginnt dein Abenteuer hier.
Kann man in einem Haus verschwinden? Die Spuren von Anna-Lena van Dam führen zwar eindeutig hinein in die seit Jahrzehnten leer stehende Villa ihres Urgroßvaters – aber nicht wieder heraus. Ihr Vater vermutet sie in einem geheimen Höhlensystem unter dem Haus und schickt ein Geo-Expertenteam aus, um seine Tochter zu suchen. Eine mysteriöse, mit einem X gekennzeichnete Tür stößt das Team um den Ex-Soldaten Viktor von Troneg unerwartet in die eigenen Albträume. Wie besiegt man die eigenen Dämonen? Im unterirdischen Reich existiert zudem noch viel mehr, das nicht von dieser Welt ist. Und der einzige Fluchtweg führt in eine bedrohliche Zukunftsvision ...
(Cover und Inhalt Copyright by Droemer Knaur)


Mit der Doors-Reihe hat Markus Heitz eine ganz eigene Erzählweise erschaffen. Die Grundstruktur ist auf den ersten 80 Seiten gleich aber dann, kann sich der Leser entscheiden, durch welche Tür er treten will. Jede Tür ist natürlich ein anderes Buch. Ich habe mich für die Tür mit dem X entschieden. Gemeinsam mit dem Team betrete ich eine fremde Welt. Einen Wald mit wilden Bestien.

Die Idee finde ich sehr gut und vor allem interessant. Auch die Handlung macht einen spannenden Eindruck. Die Tochter eines reichen Geschäftsmannes wird vermisst und er stellt ein Team zusammen, das sie suchen soll. In der Höhle allerdings passieren seltsame Sachen. Und das Team muss sich entscheiden, durch welche Tür sie treten wollen.

Die Teammitglieder sind sehr unterschiedlich. Viktor, Dana und Ingo fand ich ganz sympathisch und hätte gern mehr über sie erfahren. Ein bisschen Hintergrundgeschichte bekommen wir zu den Charakteren nicht sonderlich viel, sodass für mich keine Charaktertiefe aufkam. Carsten fand ich absolut nervig, wobei ich mir sicher bin, dass es beabsichtigt war, dass der sogenannte Personenschützer die unsympathischste Rolle übernommen hat. Genauso wie Professor Friedemann war er nur schwer zu ertragen. Coco hingegen war okay. Sie schien mir nur ein bisschen nutzlos. Ein Team mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Charakterzügen, aber sie schaffen es zusammenzuarbeiten.

Die Handlung war für mich das Hauptproblem. Der Anfang zog sich etwas, ehe das Team sich auf den Weg in die Höhle macht. Die Charaktere werden etwas vorgestellt und wir erfahren, um was es geht. Dann geht es los. Die ersten Seiten fand ich sehr langatmig und ich kam nicht richtig in die Geschichte rein. Für mich kam einfach keine Spannung auf und kein Interesse. Erst als die Türen näher betrachtet wurden, wurde es für mich auch spannender. Wir erfahren ein bisschen mehr Infos über die Türen und die Hintergründe, allerdings auch hier fehlte mir mehr Info. Dafür, dass Sie sich für die Tür mit dem X entschieden hatte, passierte rundherum einfach noch so viel, was für mich am Ende nicht deutlich aufgeklärt wurde. Aber es geht ja auch weiter. Ihr merkt sicherlich, dass ich ein bisschen Hin und Her gezogen bin. Ich hätte gerne mehr Infos gehabt, wie das alles zusammenhängt und nicht gegen Ende noch mehr Bruchstücke, die weitere Fragen aufwerfen. Ob ich weiterlesen werde, weiß ich noch nicht.


Interessant ja, Umsetzung o. k., Charaktere gut .... mehr Infos. Gegen Ende wurde es auf jeden Fall spannender und ich wollte herausfinden, was es nun mit den Türen auf sich hat. Es zogen sich die ersten 120 Seiten aber zu sehr.

Wertung:

♥ Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar ♥


1 Kommentar:

  1. Wie schade, dass dich das Buch nicht so überzeugen konnte. Die Grundidee dahinter finde ich selber sehr interessant und es hat echtes Potential sehr spannend zu werden. Hier hat es allerdings ein kleines Geschmäckle...den Leser am Ball halten, nicht zu viel Preis geben, damit man schön noch mehr Bücher produzieren kann. Keine Ahnung, ob das der Fall ist, es wirkt für mich nur ein wenig so.

    Liebe Grüße
    Miri

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